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Anscheinend wird es unter Studenten gerade zur Mode, Schnelllesetechniken zu erlernen. Ist das der erste Schritt zur globalen Verdummung oder werden wir nun alle zu Selfmade-Savants?

Der Titel der Bibel des Schnelllesens von Tony Buzan lautet: „Speed Reading. Schneller lesen – mehr verstehen – besser behalten.“ Nun mal langsam! Das klingt doch etwas paradox: Warum sollte man mehr verstehen, wenn man schneller liest?

Nun, ähnlich wie eine gewisse Mindestgeschwindigkeit beim Fahrradfahren die Umkippequity verringert, hält ein höheres Tempo beim Lesen die Gedanken in der Spur. Bei niedrigen Lesegeschwindigkeiten sind die grauen Zellen schnell unterfordert und schweifen ab.

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Die Zeit vergeht: Noch vor wenigen Jahren musste man sich, um Backgammon Matches mitschreiben zu können, mühsam eine entsprechende Notation aneignen. Mitgeschriebene Matches mussten ebenfalls unter einigem Aufwand in den Computer eingegeben werden.

Seit eXtreme Gammon ist alles anders. In XGs speziellem Eingabemodus für Live Matches, kann man Würfe und Züge so schnell eingeben, dass sogar Matches, die mit Uhr gespielt werden, problemlos direkt am Computer mitgeschrieben werden können. Auch mit illegalen Zügen oder Eingabefehlern hat XG keine Schwierigkeiten. Und wer seine Matches live im Internet übertragen möchte, findet sogar dafür ein spezielles Anzeigeformat.

In diesem Screencast werden die wesentlichen Funktionen von XGs Mitschreibemodus und einige Tipps und Tricks zur schnellen Eingabe vorgestellt. Bei der Berliner Meisterschaft im Backgammon haben wir all das schon in der Praxis getestet: mit Erfolg!

 

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3 + 1 = 5 ist eine grundlegende Rechenoperationen im Backgammon. Wer in der Eröffnung mit 3–1 nicht den 5-Punkt macht, muss sich nicht wundern, wenn die Software anfängt zu weinen. Aber gilt das immer? Wie heißt es so schön bei Asterix:

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Gibt es also vielleicht Situationen, in denen es falsch ist den 5-Punkt zu machen? Laufen da vielleicht ein paar Gallier auf dem Brett herum und sorgen mit etwas Zaubertrank dafür, dass 3 + 1 eben doch nicht 5 ist?

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Der Hype um die Backgammon Software eXtreme Gammon scheint nicht abreißen zu wollen und das zu Recht: Einfache Bedienung verbunden mit großem Funktionsumfang, hohe Spielstärke bei noch höherer Geschwindigkeit, Analyse und Rollouts im Hintergrund uvm. machen eXtreme Gammon zur ersten Wahl unter den Backgammon Bots. Seit Version 1.10 verfügt XG auch über ein der Snowie Fehlerrate equivalentes Performance Rating, womit der letzte Schwachpunkt des Programms ausgeräumt sein dürfte.

Im folgenden Screencast möchte ich an den Artikel Matchanalyse Reanalysiert anknüpfen und die dort vorgestellte Methodik mit eXtreme Gammon durchspielen. Eine Matchanalyse im Schnelldurchlauf. Es ist empfehlenswert den Artikel zur Matchanalyse vorher zu lesen.

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pigrace

„Wer steht besser?“ – „Wie viel?“ – „Reicht der Vorteil für eine Verdopplung?“ – „Kann ich als Underdog die Verdopplung annehmen?“ Dies sind wohl die Fragen, die sich der Backgammonspieler am häufigsten während eines Spiels stellen muss – zumindest dann, wenn er mit dem Verdopplungswürfel spielt und nicht den Merksatz vergisst: „Every roll is a cube decision“.

Das erste und wichtigste Kriterium, um auf die richtige Antwort und damit zur korrekten Entscheidung mit dem Verdopplungswürfel zu kommen, ist die Frage, wer im Rennen vorn ist. Denn im Backgammon gewinnt bekanntlich der Spieler, der zuerst alle seine Steine, an den gegnerischen Steinen vorbei, in sein eigenes Heimfeld und schließlich ausgespielt hat. Und da ist zunächst mal im Vorteil, wer im Rennen vorn ist – denn er ist mathematisch näher am Sieg als sein Gegner.

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