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	<title>Graswurzel Backgammon &#187; Chouette</title>
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		<title>Graswurzel Backgammon &#187; Chouette</title>
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		<title>Chouette II</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 09:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backgammon]]></category>
		<category><![CDATA[Chouette]]></category>
		<category><![CDATA[Fortgeschritten]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediate]]></category>

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		<description><![CDATA[Man lernt doch nie aus: Eigentlich war ich mir sicher so ziemlich alle Chouette Variationen, die sich auf unserem Planeten tummeln, zu kennen. Pustekuchen! Dank einiger Einträge im Forum Archiv der Backgammon Galore und vor allem Dank der ausführlichen Erläuterungen von David Levy auf rec.games.backgammon, gehört nun auch die mir bis dato völlig unbekannte &#8220;Interlocking [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=333&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lernt doch nie aus: Eigentlich war ich mir sicher so ziemlich alle Chouette Variationen, die sich auf unserem Planeten tummeln, zu kennen. Pustekuchen! Dank einiger Einträge im <a href="http://www.bkgm.com/archive.html" title="Archiv" target="_blank">Forum Archiv</a> der <a href="http://www.bkgm.com" title="Backgammon Galore" target="_blank">Backgammon Galore</a><br />
und vor allem Dank der ausführlichen Erläuterungen von <a href="http://www.bgbythebay.com/bgbb/" title="BackGammon By the Bay" target="_blank">David Levy</a> auf <a href="http://groups.google.com/group/rec.games.backgammon/topics" title="rec.games.backgammon" target="_blank">rec.games.backgammon</a>, gehört nun auch die mir bis dato völlig unbekannte &#8220;Interlocking Chouette&#8221; zum Repertoire. Aber eins nach dem anderen&#8230;</p>
<p>Nachdem ich in <a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/20/chouette-i/" title="Chouette I" target="_blank">Chouette I</a> die Regeln besprochen habe, wie wir sie in unserer Chouette praktizieren, möchte ich nun alle erdenklichen Abwandlungen und Variationen vorstellen. Da man wirklich <i>sehr</i> viele verschiedene Regeln vereinbaren kann, sind die Erläuterungen eventuell an einigen Stellen etwas knapp geraten. Ich beantworte aber gerne Nachfragen. Sollte jemandem noch die ein oder andere nicht aufgeführte Regeloption einfallen, bin ich schwer interessiert. Auch Kommentare und Korrekturen sind willkommen.</p>
<p><span id="more-333"></span></p>
<p><b>Ein Doppler vs. mehrere Doppler</b></p>
<p>In den guten alten Zeiten in denen irgendwelche gelangweilten Hippies erstmalig zu dritt an <i>einem</i> Backgammon Board spielten und diesem Vergnügen den wohlklingenden Namen &#8220;Chouette&#8221; gaben*, gehörte zu jedem ordentlichen Backgammon Set genau <i>ein</i> Verdopplungswürfel. Und so wurde auch die Chouette mit einem einzigen Verdopplungswürfel gespielt. Und das geht so:</p>
<p>Wenn die Box doppelt und der Captain ablehnt, ist das Spiel beendet. Die Teammitglieder haben keinen Einfluss auf den Verdopplungswürfel. Wenn die Box doppelt und der Captain annimmt, dürfen Teammitglieder aussteigen. Die Kontrolle über den Doppler behält allein der Captain. Wenn der Captain doppelt, müssen die Teammitglieder mitziehen, es sei denn sie lassen sich ihren Verdopplungswürfel abkaufen. Wenn der Captain nicht doppelt, können auch die Teammitglieder nicht doppeln. Das Team ist wie ein einziger Spieler und hat nur Zugriff auf einen einzigen Verdopplungswürfel. Dennoch wettet die Box natürlich gegen jeden einzelnen Spieler, spielt also bspw. bei 3 Spielern um den doppelten Einsatz.</p>
<p>Heute ist es üblich mit mehreren Verdopplungswürfeln zu spielen. Dabei entscheiden die Teammitglieder selbstständig über die Verdopplung. Jeder kann seinen Doppler geben wann er möchte und selbst wenn der Captain die Verdopplung ablehnt, ist das Spiel noch nicht automatisch zuende (vgl. <a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/20/chouette-i/" title="Chouette I" target="_blank">Chouette I</a>). In manchen Chouette Kreisen gibt es die Regel, dass die Teammitglieder nicht vor dem Captain doppeln dürfen.</p>
<p>Nach dem in<a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/20/chouette-i/" title="Chouette I" target="_blank"> Chouette I</a> beschriebenen Reglement, behandelt die Box die Würfel der Teammitglieder jedoch wie einen einzigen Würfel. D.h. sie muss entweder alle Doppler annehmen oder alle ablehnen. Auch muss sie immer das komplette Team doppeln. Dies ist jedoch nur <i>eine</i> Möglichkeit. Häufig wird auch festgelegt, dass die Box mindestens die Hälfte der Verdopplungswürfel annehmen muss. I.d.R. muss unter den angenommenen Dopplern auch der des Captains sein. Wenn nicht vereinbart wurde, dass die Box die Verdopplungswürfel in der Reihenfolge der Rotation der Spieler annehmen muss, kann die Box frei entscheiden, welche Doppler sie ablehnt um damit die entsprechenden Spieler als Berater aus dem Spiel zu nehmen. In vielen Chouettes muss die Box nur Verdopplungswürfel, die den gleichen Wert zeigen, auch gleich behandeln.</p>
<p>In der sogenannten &#8220;Fish-Hunt-Rule&#8221; wird das Aufsplitten der Verdopplungswürfel auf die Spitze getrieben: Sie besagt, dass die Box nicht nur völlig frei entscheiden kann, welche Doppler sie annimmt (also auch weniger als die Hälfte), sondern auch, dass sie verschiedene Spieler zu unterschiedlichen Zeitpunkten doppeln kann. Dies kann für gute Spieler ziemlich langweilig und für schlechte Spieler ziemlich teuer werden.</p>
<p><b>Beratung</b></p>
<p>In<a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/20/chouette-i/" title="Chouette I" target="_blank"> Chouette I</a> habe ich gesagt, dass Teammitglieder beraten dürfen, sobald ihr Verdopplungswürfel im Spiel ist, d.h. sie gedoppelt wurden oder gedoppelt haben. Natürlich ist es auch möglich Beratung von Anfang an zuzulassen oder im Gegenteil Beratung komplett zu verbieten. Denkbar ist auch Beratung zuzulassen, sobald mindestens ein Verdopplungswürfel gedreht wurde.</p>
<p><b>Rotation<br />
</b></p>
<p>Wann behält die Box ihren Posten? Auch dies ist Vereinbarungssache. Reicht es, wenn die Box den Captain schlägt? Oder muss die Box auf dem Punktezettel Plus machen um zu bleiben? Oder beides? Oder muss die Box gegen alle Teammitglieder gewinnen um auch im nächsten Spiel noch Box zu sein? Alle diese Möglichkeiten sind legitim.</p>
<p>Möglich ist auch die Regel, dass ein Teammitglied, das das Spiel vom Captain übernommen hat (z.B. weil dieser einen Doppler der Box abgelehnt hat), mit einem Sieg die Box erobert.</p>
<p><b>Anfangsdoppler<br />
</b></p>
<p>Ähnlich wie im Money Game kann man auch in der Chouette automatische Anfangsdoppler zulassen. D.h. wenn Box und Captain im Eröffnungswurf die gleiche Zahl werfen, werden die Verdopplungswürfel auf 2 gedreht, verbleiben aber in der Mitte. Wer richtig zocken möchte, erlaubt auch mehrere Anfangsdoppler in Folge. D.h. wenn Box und Captain dreimal hintereinander einen Pasch produzieren, beginnt das Spiel mit dem Doppler auf 8 usw.</p>
<p>Etwas harmloser ist der Anfangsdoppler mit &#8220;carryover&#8221;. Wenn die Spieler zweimal hintereinander die gleiche Zahl würfeln, bleiben die Verdopplungswürfel wie beim einfachen Anfangsdoppler auf 2 in der Mitte, aber auf dem Punktezettel wird vermerkt, dass auch das nächste Spiel mit dem  Doppler auf 2 beginnt.</p>
<p>In der Chouette empfiehlt es sich -insbesondere bei höheren Einsätzen- der Box die Wahl zu lassen, ob der Anfangsdoppler zum tragen kommen soll oder nicht. Immer wenn Captain und Box in der Eröffnung die gleiche Zahl würfeln, wird also die Box gefragt, ob sie um den doppelten Einsatz spielen möchte (gleiches gilt dann natürlich für das &#8220;carryover&#8221;).</p>
<p>Außerdem gibt es noch die &#8220;California Rule&#8221;, die besagt, dass der Gewinner des Eröffnungswurfes darauf bestehen darf, dass der Doppler auf 2 gedreht wird. Dafür muss er erneut würfeln und darf nicht den ursprünglichen Eröffnungswurf nutzen. Von dieser Regel gibt es noch einige Variationen, aber in der Chouette ist sie eher unüblich.</p>
<p>Alle Regeln rund um Anfangsdoppler sind im Kern für Zocker gemacht. Man könnte ja auch gleich um einen höheren Einsatz spielen!? Wir spielen trotzdem immer mit Anfangsdoppler und ich finde es ganz nett wenn alle sechs Spiele das Herz ein wenig schneller schlägt <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><b>Pflichtbeaver und Extra<br />
</b></p>
<p>In der Chouette &#8211; gerade in einer Chouette mit geringen Einsätzen &#8211; hat der Captain machmal den Hang dazu, Verdopplungen anzunehmen, die eigentlich nicht mehr anzunehmen sind. Dies tut der Captain weil er dadurch noch ein wenig die Würfel schmeißen darf und weil er sich jede noch so geringe Chance offen halten möchte die Box zu erobern.</p>
<p>Mancherorts spielt man darum mit Pflichtbeaver. Wenn alle Teammitglieder den Würfel ablehnen, der Captain aber annimmt, ist er verpflichtet den Würfel zu beavern. Dies hat den offensichtlichen Nachteil, dass wenn der Captain als einziger richtig entschieden hat, er für seine richtige Entscheidung auch noch bestraft wird, denn nur selten ist ein Take auch ein Beaver. Außerdem besteht eine gewisse Betrugsgefahr.</p>
<p>Ein besseres Mittel gegen Captain Takes ist das <a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/07/das-gewisse-extra/" title="Extra" target="_blank">Extra</a>, das ich schon an <a href="http://graswurzelbackgammon.wordpress.com/2007/12/07/das-gewisse-extra/" title="Extra" target="_blank">anderer Stelle</a> genauer erläutert habe.</p>
<p><b>Variable Einsätze</b></p>
<p>In der Chouette ist es möglich, dass unterschiedliche Spieler um unterschiedlich hohe Einsätze spielen. Dabei ist es sinnvoll, dass die Einsätze jeweils das Doppelte/Vierfache etc. voneinander sind. Z.B. möchte Spieler A um 1€, Spieler B und C um 2€ und Spieler D um 4€ pro Punkt spielen. Es wird nun um 1€ gespielt, aber wenn B gegen C oder D spielt oder C gegen D, wird der Verdopplungswürfel zu Spielbeginn auf 2 gedreht. Nur Spieler D kommt in dieser Chouette nicht auf seine Kosten, da niemand auf seinem Niveau wettet.</p>
<p><b>Doppelbox<br />
</b></p>
<p>Wie eingangs schon bemerkt, gibt es auch Chouette Variationen, die sich etwas weiter vom grundlegenden Reglement entfernen. Die bekannteste ist das Doppelbox System. Wenn mehr als 5 Spieler gemeinsam Chouette spielen wollen, bekommt die Box einen Partner. Es spielt also z.B. bei sechs Spielern nicht einer gegen fünf, sondern zwei gegen vier. Wenn der Captain ein Spiel gewinnt, wird er zum neuen Partner der Box. Der alte Partner wird Box und die alte Box muss sich ganz hinten im Team anstellen. In unserer Chouette erlauben wir Box und Partner sich von Beginn an zu beraten. Sie müssen sich auch über die Dopplerentscheidungen einig sein oder der eine muss dem anderen die Doppler abkaufen. Sollten Box und Partner eine ungerade Zahl von Punkten gewinnen erhält die Box den Zuschlag. Natürlich lässt sich all dies nach eigenem Gusto anpassen.</p>
<p><b>Proposition Chouette</b></p>
<p>Eine sehr spannende Variante ist die Proposition Chouette. Immer wenn die Box das Team doppelt, entscheiden alle Spieler inklusive Box geheim über Take oder Pass. Wer den Doppler annehmen will, nimmt einen Würfel in die geschlossene Faust, wer ablehnen möchte, lässt die Faust leer. Anschließend öffnen alle Spieler gleichzeitig die Hand. Sollten sich tatsächlich Spieler unterschiedlich entschieden haben, wird die Stellung notiert. Das Spiel wird nun ganz normal zuende gespielt. Die nächste Partie wird jedoch nicht aus der Startposition begonnen, sondern aus der notierten Position. Die Taker spielen diese Position viermal gegen die Passer. Die Passer überweisen den Takern für jede Partie den ursprünglichen Wert des Dopplers. Die Taker haben die Doppler auf ihrer Seite. Wenn die Taker eine der vier Partien gewinnen, hat keine Seite Punkte gemacht. Sollte eine Seite nach vier Partien auf dem Punktezettel Einbußen gemacht haben, hat sie das Recht weitere vier Partien in der gleichen Konstellation nachzufordern.</p>
<p><b>Interlocking Chouette</b></p>
<p>Und nun kommen wir zu der mir bisher auch unbekannten Variante: Die Interlocking Chouette. Um sinnvoll eine Interlocking Chouette zu spielen, sollten wie beim Doppelbox System mindestens sechs Spieler anwesend sein. Bei der Doppelbox und überhaupt in einer Chouette mit hoher Teilnehmerzahl werden die Wartezeiten manchmal etwas zu lang. Hier schafft die Interlocking Chouette Abhilfe. Gespielt wird nämlich auf zwei Brettern gleichzeitig. Es gibt also Box und Captain jeweils doppelt, aber nur <i>eine</i> Rotation nach folgendem Prinzip:</p>
<pre>
<font size="2">
      Tisch 1                                      Tisch 2
Box     : Spieler 1                          Box     : Spieler 3
Captain : Spieler 2                          Captain : Spieler 4

                           Nachrücker
                        Team : Spieler 5
                        Team : Spieler 6
</font></pre>
<p>Alle Spieler spielen gleichzeitig an beiden Brettern und müssen ihren Doppler an beiden Tischen im Auge behalten. Wenn ein Spiel an einem Tisch endet, rückt ein Spieler aus dem Team nach. Neuankömmlinge stellen sich bei den Nachrückern hinten an.</p>
<p><i>Achtung: </i>In dieser Variante wird automatisch mit höherem Einsatz gespielt. Nehmen wir an es wird um 1€ gespielt: Normalerweise würde jeder Spieler der 6er Chouette im Schnitt 5 von 6 Spielen um 1€ und 1 von 6 Spielen um 5€ spielen, also 1,67€ pro Spiel. In der Doppelbox wären es sogar nur 2 Spiele um 2€ und 4 Spiele um 1€, also 1,33€ pro Spiel. In der Interlocking Chouette sind es 2 von 6 Spielen um 6€ und 4 von 6 Spielen um 2€, also 3,33€ pro Spiel. Genau das Doppelte von der normalen Chouette!</p>
<p>Als letzte Variante bleibt dann wohl nur noch die Strip Chouette&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>*Dieser Abriss einer Entstehungsgeschichte ist natürlich frei erfunden.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/333/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=333&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Chouette I</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 19:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Backgammon]]></category>
		<category><![CDATA[Chouette]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl es in der Backgammon Welt ja durchaus üblich ist, dass Autoren nur bis 1 zählen können (so gibt es z.B. von &#8220;The Backgammon Encyclopedia&#8221; von Kit Woolsey und &#8220;Der Verdopplungswürfel im Backgammon&#8221; von Jeff Ward jeweils nur einen ersten Band), soll dieser Artikel eine Ausnahme darstellen. Der I wird eine II folgen! (Das haben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=331&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl es in der Backgammon Welt ja durchaus üblich ist, dass Autoren nur bis 1 zählen können  (so gibt es z.B. von &#8220;The Backgammon Encyclopedia&#8221; von Kit Woolsey und &#8220;Der Verdopplungswürfel im Backgammon&#8221; von Jeff Ward jeweils nur einen ersten Band), soll dieser Artikel eine Ausnahme darstellen. Der I wird eine II folgen! (Das haben sie alle geglaubt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  !)</p>
<p>Der erste Teil soll eine Einführung in das Chouette Spiel sein. Dabei werde ich stur die Regeln vorstellen, wie sie in meiner Chouette praktiziert werden und die ich gut und fair finde. Im zweiten Teil soll es darum gehen Variationen vorzustellen. Bevor man sich einer Chouette anschließt, sollte man sich sehr genau informieren, nach welchen Regeln gespielt wird. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.<br />
<span id="more-331"></span><br />
<b>Voraussetzungen</b></p>
<p>Dieser Artikel setzt voraus, dass die Backgammon Regeln, wie sie i.d.R. im Money Game (bei dem nicht wie im Match bis zu einer festen Punktzahl gespielt wird) praktiziert werden, bekannt sind. Insbesondere ein Grundverständnis für die Handhabung des Dopplerwürfels sollte vorhanden sein. Wenn nicht anders vereinbart, gilt in der Chouette die Jacoby Rule, d.h. ein Gammon wird nur als solcher gewertet, wenn bereits ein Würfel gegeben wurde.</p>
<p><b>Terminologie </b></p>
<p>Dass Chouette eine Backgammon Variante für mehr als zwei Personen ist, hat sich ja vielleicht schon herumgesprochen. Es spielt dabei immer ein Einzelspieler (Box) gegen eine Gruppe von Gegnern (Team),  die wiederum von einem Spieler angeführt wird (Captain). Am Brett sitzen sich Box und Captain gegenüber, würfeln und ziehen die Steine.</p>
<p><b>Verdopplung</b></p>
<p>Alle Mitglieder des Teams, also auch die, die vorläufig nicht aktiv in das Würfelgeschehen eingreifen können, haben Zugriff auf einen eigenen Verdopplungswürfel, den sie nach ihrem Gusto einsetzen dürfen. Wenn also das Team am Zug ist, kann jedes Teammitglied den Captain bitten nicht zu würfeln. Stattdessen doppelt das Teammitglied die Box. Die Box sollte nun auch den übrigen Spielern einen Moment Zeit geben, nachzudenken, ob sie ebenfalls doppeln wollen. Haben sich alle Spieler des Teams entschieden (egal ob für oder gegen die Verdopplung), entscheidet die Box über Take oder Pass. Dabei kann sie nur entweder alle Würfel annehmen oder ablehnen. Selektiv zu taken ist nicht erlaubt.</p>
<p>Die Box wettet also gegen jeden einzelnen Spieler des Teams und spielt damit um ein Vielfaches des Grundeinsatzes. Natürlich kann die Box auch selbst doppeln. Dazu gibt sie allen Spielern jeweils den Würfel. Wieder gilt, dass die Box nicht selektiv doppeln darf. Allerdings kann es vorkommen, dass die Box einen Würfel zurückdoppelt, der nicht von allen Spielern des Teams gegeben wurde. In diesem Fall kann die Box natürlich nur die Doppler geben, auf die sie Zugriff hat.</p>
<p><b>Beratung</b></p>
<p>Der Captain darf von den Teammitgliedern beraten werden. Das Beratungsrecht haben die Spieler aber nicht ab Beginn jeder Partie. Erst wenn der Verdopplungswürfel eines Spielers die Ausgangsposition verlassen hat, der Spieler also gedoppelt hat oder von der Box gedoppelt wurde, darf er sich äußern und Zugvorschläge machen.</p>
<p>Sollten im Team Unstimmigkeiten über einen Zug auftreten, empfiehlt es sich demokratisch vorzugehen. Entweder indem man den von der Mehrheit bevorzugten Zug ausführt oder den Spielern vertraut, die mit höherem Einsatz im Spiel sind (z.B. weil sie einen Würfel der Box gebeaver haben). Das letzte Wort hat jedoch immer der Captain. D.h. selbst wenn das komplette Team hinter einem bestimmten Zug steht, hat der Captain das Recht einen anderen Zug zu spielen. Womit er sich allerdings nicht gerade beliebt macht.</p>
<p>Sollte ein Teamspieler, dessen Würfel noch in der Mitte liegt, einen unzweideutigen Kommentar zu einem noch nicht vollendeten Zug machen, hat die Box das Recht den Würfel dieses Spielers auf ihre Seite zu nehmen. Der Spieler vergibt also durch verfrühte Beratung sein Recht zu doppeln. Hier können viele Grenzfälle auftreten, z.B. wenn ein Spieler durch seine Mimik  eine Einschätzung des Zuges gibt. Fairness und Feingefühl sind gefragt.</p>
<p>Über Dopplerentscheidungen darf <i>nicht</i> beraten werden. Natürlich können die Teamspieler das jeweilige Dopplerverhalten der Kollegen sehen und sich daran orientieren. Ein argumentativer Austausch soll jedoch nicht stattfinden. Sollten zwei oder mehrere Spieler darauf bestehen als letzte ihre Entscheidung zu verkünden, müssen sie in der Reihenfolge in der sie notiert sind ihre Aussage machen. Also erst der Captain, dann der erste Nachrücker usw.</p>
<p><b>Rotation</b></p>
<p>Zu Beginn einer Chouette Sitzung werden die Positionen der Spieler ausgewürfelt. Der Spieler mit der höchsten Zahl ist Box, der mit der zweithöchsten Captain. Danach schließen sich erster, zweiter, dritter usw. Nachrücker an. Spieler, die später zu der Chouette hinzustoßen, müssen sich hintenanstellen, d.h. sie nehmen den letzten Nachrückerplatz ein.</p>
<p>Für die Rotation der Spieler ist nur von Bedeutung, ob der Captain gewonnen hat. Wenn der Captain verliert, behält die Box ihren Platz, der erste Nachrücker wird Captain und der alte Captain kommt ans untere Ende der Liste. Im Falle, dass der Captain gewinnt, wird er zur neuen Box. Die Box kommt auf den letzten Platz im Team und der erste Nachrücker wird Captain.</p>
<p><b> Übernahme</b></p>
<p>Es kommt nicht selten vor, dass die Box das Team doppelt, der Captain ablehnt, aber einige andere Spieler des Teams den Würfel akzeptieren. Derjenige, der von denen, die den Würfel angenommen haben in der Liste der Nachrücker am höchsten steht, wird dadurch provisorisch für den Rest dieser Partie Captain. Der ursprüngliche Captain hat in jedem Fall seinen Posten verloren und die Box bleibt auch im nächsten Spiel Box, selbst wenn sie gegen den provisorischen Captain verliert. Der provisorische Captain kann <i>nicht </i>durch einen Sieg den Platz der Box ergattern.</p>
<p><b>Vertreter</b></p>
<p>Ein Vorteil der Chouette ist, dass man problemlos mal für ein paar Minuten das Brett verlassen kann. Der Captain wirds schon richten. Ärgerlich ist nur, wenn genau in dieser Zeit eine Dopplerentscheidung anfällt. Um zu vermeiden, dass entweder die ganze Chouette warten muss bis der Rückkehrer seinen Würfel dropt oder die Box sich die Finger reibt, weil wenigstens ein Spieler den Würfel zwanzig Züge zu spät gibt, sollte man sich, sobald man eine Pause einlegt, einen Spieler des Vertrauens als Vertreter erwählen. Dieser ist sinnvollerweise Teil des Teams. Die Aufgabe des Vertreters ist es, den Würfel des abwesenden Spielers zu verwalten. D.h. zu doppeln, wenn er selbst doppelt, zu passen, wenn er selbst passt usw. Wenn von einem Spieler nicht explizit ein Vertreter gewählt wurde, übernimmt der Captain diese Rolle.</p>
<p><b>Notation</b></p>
<p>Der Punktestand wird in Tabellenform notiert. Jedem Spieler werden die Verluste negativ und die Gewinne positiv berechnet. Damit muss in jeder Zeile die Summe Null sein (gut zur Kontrolle). Der Punktestand desjenigen Spielers, der aktuell am Brett das Spiel verloren hat (Box oder Captain), erhält eine Markierung (Unterstreichung, Kringel o.ä.). Damit ist angezeigt, dass er nun in der Liste der Nachrücker der letzte ist. Die Reihenfolge der Nachrücker läßt sich immer anhand der Markierungen erschließen. Der Spieler des Teams, dessen Markierung am weitesten oben in der Liste ist, wird in der nächsten Partie Captain.</p>
<p>Auch wenn nur ein Spieler über den Punktestand Buch führt, sollten die übrigen Teilnehmer von Zeit zu Zeit einen Kontrollblick auf die Liste werfen. Zu leicht schleicht sich ein Flüchtigkeitsfehler ein.</p>
<p><b>Zugelassen für &#8230;</b></p>
<p>&#8230; 3-5 Teilnehmer im Alter von 8-88 Jahren. Mit mehr als fünf Teilnehmern sinkt der Spaßfaktor rapide ab. Es dauert einfach zu lange bis man nach einem verlorenen Spiel wieder am Brett sitzt.</p>
<p>Außerdem spielt die Box bei fünf Teilnehmern bereits um den vierfachen Einsatz. Und die Box braucht einen &#8216;Chouhattrick&#8217; um dabei Plus zu machen: Ein Spiel gewinnen um in die Box zu kommen, ein Spiel in der Box gewinnen um einen Puffer aufzubauen und ein Spiel gewinnen um Punkte zu machen. Erst das vierte Spiel darf wieder verloren werden. Dann ist der Puffer weg, aber die Punkte aus dem dritten Spiel der Gewinnserie noch vorhanden.</p>
<p>Wenn man in einer größeren Runde Chouette spielen möchte, empfehle ich das Doppelbox System (wie das geht, folgt im zweiten Teil). Man kann mit sechs Leuten aber natürlich auch schon zwei Tische eröffnen.</p>
<p><b>Tipp</b></p>
<p>Die Chouette eignet sich auch besonders gut um unterm Weihnachtsbaum um die Geschenke zu spielen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  . Allen Lesern ein geruhsames Weihnachtsfest und wie der Berliner zu sagen pflegt: &#8220;einen juten Rutsch und ein jesundet Neuet!&#8221;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/331/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=331&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das gewisse Extra</title>
		<link>http://graswurzel-backgammon.org/2007/12/07/das-gewisse-extra/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 16:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backgammon]]></category>
		<category><![CDATA[Chouette]]></category>
		<category><![CDATA[Fortgeschritten]]></category>

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		<description><![CDATA[Holen Sie es sich jetzt! Auch unter den erfahrenen Spielern ist die &#8220;Extra&#8221; &#8211; Regel eher unbekannt. Aber gerade in der Chouette hat sie sich als durchaus sinnvoll erwiesen. Und so geht&#8217;s: 1. Das Extra im Money Game Wenn Spieler A (Alice) doppelt und Spieler B (Bob) den Würfel annimmt, hat Alice die Möglichkeit Bob [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=332&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Holen Sie es sich jetzt! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Auch unter den erfahrenen Spielern ist die &#8220;Extra&#8221; &#8211; Regel eher unbekannt. Aber gerade in der Chouette hat sie sich als durchaus sinnvoll erwiesen. Und so geht&#8217;s:</p>
<p><b>1. Das Extra im Money Game<br />
</b></p>
<p>Wenn Spieler A (Alice) doppelt und Spieler B (Bob) den Würfel annimmt, hat Alice die Möglichkeit Bob ein Extra zu geben, d.h. Bob einen zweiten <i>(extra)</i> Dopplerwürfel zu geben. Dieser zweite Würfel hat den gleichen Wert wie der erste. Im Gegenzug muss Alice Bob den Ausgangswert des Würfels in Punkten überweisen.</p>
<p><i>Beispiel:</i> Der Würfel liegt in der Mitte auf 1. Alice doppelt auf 2. Bob nimmt den Würfel an. Alice gibt Bob einen zweiten Würfel auf 2 und überweist ihm einen Punkt.</p>
<p>Der Einfachheit halber kann Alice auch Bob auffordern den ursprünglichen Würfel zu Beavern und ihm dafür einen Punkt überweisen. Das Ergebnis ist das gleiche.</p>
<p><span id="more-332"></span></p>
<p>Was hat dieses Extra nun für einen Sinn, außer die Einsätze in die Höhe zu treiben? Denn wenn das der einzige Zweck wäre, könnte man ja gleich um den doppelten Einsatz spielen!? Nun, für Alice lohnt sich der Spaß nur, wenn Bob den Würfel eigentlich hätte ablehnen sollen. Wenn Bobs Take korrekt war, kommt eventuell ein ungleich höherer Würfel zurück und Alice wird sich schwarz ärgern ein Extra gegeben zu haben. Damit erhält die Dopplerentscheidung zusätzliches Gewicht.</p>
<p><i>Beispiel:</i> Angenommen Alice hat <i>(a.)</i> 70% Gewinnwahrscheinlichkeit (Gammons, Backgammons und Redoppel sollen uns nicht interessieren). Dann gewinnt sie normalerweise in hundert Spielen (Doppel/Annahme) 70·2 Punkte und verliert 30·2 Punkte, hat also eine Equity von (140-60):100 = 0,8. Doppelt Alice <i>(b.)</i> bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 90% und Bob nimmt an, hat sie eine Equity von (90·2 &#8211; 10·2):100 = 1,6.</p>
<p>Nehmen wir nun an, Alice gibt ein Extra. Dabei müssen wir die Punkte, die Alice auf das Konto von Bob überweist mitverrechnen (also -100 in hundert Spielen). In <i>(a.)</i> ergibt sich für Alice eine Equity von [(70·4 - 30·4)-100]:100 = -0,6 (weniger als ohne Extra!). In <i>(b.)</i> sind es [(90·4 - 10·4) - 100]:100= 2,2 (mehr als ohne Extra!).</p>
<p>Ein Extra wird also immer dann gegeben, wenn der Gegner eine Verdopplung annimmt, die man selbst für ein Pass hält.</p>
<p><b>2. Extra in der Chouette</b></p>
<p>In der Chouette ist die Extra Regel noch viel praktischer, insbesondere, wenn man um relativ geringe Einsätze spielt. Wenn die Box das Team doppelt und einige Spieler des Teams annehmen, haben Box und die Spieler die gepasst haben das Recht den &#8216;Takern&#8217; ein Extra zu geben. D.h. die Box fordert zum Beaver auf, die übrigen Spieler wechseln quasi die Seite und geben den Teamspielern, die den Würfel angenommen haben einen extra Würfel. Wiederum überweisen sie zum Ausgleich den ursprüngliche Wert des Würfels. Außerdem verlieren sie für ihr Pass natürlich ganz normal die entsprechende Punktzahl.</p>
<p>Die Überläufer dürfen die Box vorläufig nicht beraten. Erst wenn sich das Spiel dreht und der Würfel zurückgegeben wird, darf beraten werden.</p>
<p>Die Teamspieler, denen ein Extra angeboten wird, müssen dies nicht akzeptieren. Ihnen entsteht dadurch kein Nachteil. (Ein Extra abzulehnen, empfiehlt sich z.B. wenn man sich nicht sicher ist, ob es denn nun ein Take ist und sich sozusagen per Münzwurf für das Take entschieden hat.)</p>
<p>Der Kapitän des Teams hingegen ist verpflichtet <i>alle </i>Extras anzunehmen. Damit werden die sogenannten &#8220;Captain Takes&#8221;, die insbesondere bei niedrigen Einsätzen häufig auftreten, wo der Kapitän nimmt, <i>nicht</i> weil er glaubt, dass es ein Take ist, sondern weil er spielen bzw. die Box gewinnen will, entschieden teurer und damit seltener.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass Spieler aus dem Team im Spiel bleiben, selbst wenn sie den Doppler abgelehnt haben. Sie wechseln einfach die Seite. Damit verringern sich die Leerlaufzeiten (die wiederum oft auf Captain Takes zurückzuführen sind). Gerade bei niedrigem Spieleinsatz habe ich die Erfahrung gemacht, dass Spieler es sich &#8216;gönnen&#8217; bei Dopplerentscheidungen gegen die Equity zu setzen. Mit Extras sollte das Spiel &#8216;sauberer&#8217; werden, obwohl natürlich auch mit Extras gezockt werden kann, insbesondere wenn eine Position gammonträchtig ist.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/332/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=332&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Debugging Backgammon</title>
		<link>http://graswurzel-backgammon.org/2007/06/05/debugging-backgammon/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 18:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chouette]]></category>
		<category><![CDATA[Fortgeschritten]]></category>
		<category><![CDATA[Intermediate]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man möchte meinen es wäre an diesem Abend der Zigarettenqualm gewesen, der unsere Chouette dermaßen vernebelt hatte, dass sich drei Viertel der Anwesenden den gröbsten Blunder des Jahres leisteten. Dabei war die Position so einfach zu durchschauen: Pipcounts: Box 126, Team 64 Position ID: t7cDAAjRtg0DQA Match ID: MBkAAAAAAAAA Ein Dreierpasch im falschen Augenblick hat dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=5&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man möchte meinen es wäre an diesem Abend der Zigarettenqualm gewesen, der unsere Chouette dermaßen vernebelt hatte, dass sich  drei Viertel der Anwesenden den gröbsten Blunder des Jahres leisteten. Dabei war die Position so einfach zu durchschauen:</p>
<table style="border:0 none;margin:0;padding:0;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td colspan="15"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-hitopr.png?w=500" class="block" alt="+-13-14-15-16-17-18-+---+-19-20-21-22-23-24-+" /></td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-loff-x0.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ct.png?w=500" class="block" alt="|   |" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd-x1.png?w=500" class="block" alt="1X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd-o1.png?w=500" class="block" alt="1O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gd.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-rd-x1.png?w=500" class="block" alt="1X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-roff-x0.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-bar-o1.png?w=500" class="block" alt="|                   | 1X|                   |" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-midlb-o.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
<td colspan="6"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-midl-c2.png?w=500" class="block" alt="       [2]       " /></td>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-midc.png?w=500" class="block" alt="|   |" /></td>
<td colspan="6"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-midr.png?w=500" class="block" alt="                 " /></td>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-midrb.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-loff-o0.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru-x2.png?w=500" class="block" alt="2X" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-bar-x0.png?w=500" class="block" alt="|   |" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru.png?w=500" class="block" alt=" '" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu-o3.png?w=500" class="block" alt="3O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru-o2.png?w=500" class="block" alt="2O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu-o4.png?w=500" class="block" alt="4O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-ru-o2.png?w=500" class="block" alt="2O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-gu-o3.png?w=500" class="block" alt="3O" /></td>
<td rowspan="2"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-roff-o0.png?w=500" class="block" alt="|" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-cb.png?w=500" class="block" /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="15"><img src="http://graswurzelbackgammon.files.wordpress.com/2007/06/b-lobotr.png?w=500" class="block" alt="+-12-11-10--9--8--7-+---+--6--5--4--3--2--1-+" /></td>
</tr>
</table>
<p>Pipcounts: Box 126, Team 64<br />
<span class="positionid">Position ID: t7cDAAjRtg0DQA Match ID: MBkAAAAAAAAA<br />
</span></p>
<p>Ein Dreierpasch im falschen Augenblick hat dem Team (Schwarz) das Board zerstört. Der letzte Mann der schwarzen Armee ist hoffnungslos abgeschnitten und der Kapitän muss eine 1-6 würfeln, bevor die Box, die am Zug ist, mit einer einfachen 6 hereinkommt und das Zepter in die Hand nimmt. Weiß hält noch den Midpoint und hat somit die Außenfeldkontrolle. Sollte Schwarz nicht bald über die Prime hüpfen können, wird sein Board zu einem lächerlichen Türmchen zusammenschrumpfen. Weiß doppelt selbstverständlich und Schwarz passt!?</p>
<p><span id="more-5"></span>Da Mr. Racoon der Ansicht ist diesen Würfel müsse man nehmen, wird die Position notiert und anschließend als Proposition durchgespielt. Von den acht folgenden Spielen gewinnt Schwarz vier und alle vier doppelt. Uns bleibt die Spucke weg. Nein dies ist nicht die einebillionste &#8220;hard luck&#8221; &#8211; Geschichte, sondern das Ergebnis einer gravierenden Fehlanalyse. Tatsächlich ist es für Weiß ein 0.486 Blunder den Würfel zu geben und Schwarz hat einen Monster-Beaver (der Pass ist ein 0.874 Blunder. Dass es soetwas überhaupt gibt&#8230;)!</p>
<p>Wie heißt es noch so schön: Man lernt aus seinen Fehlern! Das ist leichter gesagt als getan. Darum möchte ich hier eine Methode vorstellen in der Nacharbeit Fehlern systematisch auf den Pelz zu rücken um möglichst viel aus ihnen zu lernen (Das Lehrgeld hat man ja womöglich schon bezahlt <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Dabei halte ich mich an einen von David J. Agans entwickelten <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0814471684/" title="Debugging">Regelkatalog</a>. Dieser wurde ursprünglich erstellt um fehlerhafte Hardware zu debuggen, läßt sich aber ganz hervorragend auf Backgammon Fehlanalysen anwenden. Die 9 Regeln lauten:</p>
<ol>
<li>Understand the system (Verstehe das System)</li>
<li>Make it fail (Lasse es versagen)</li>
<li>Quit thinking and look (Hör auf zu denken und beobachte)</li>
<li>Divide and conquer (Teile und herrsche)</li>
<li>Change one thing at a time (Ändere immer nur eine Sache)</li>
<li>Keep an audit trail (Halte alles schriftlich fest)</li>
<li>Check the plug (Kontrolliere den Stecker)</li>
<li>Get a fresh view (Bemühe dich um einen anderen Blickwinkel)</li>
<li>If you don&#8217;t fix it, it ain&#8217;t fixed (Wenn du es nicht repariert hast, ist es nicht repariert)</li>
</ol>
<p>Wir gehen also davon aus, dass wir von der allabentlichen Chouette oder vom letzten Turnier eine Position nach Hause tragen, die uns Kopf und Kragen gekostet hat, oder in der wir zumindest das Gefühl hatten: &#8220;Hier kennst du dich nicht aus. Musst du raten&#8230;&#8221; Oder GnuBG hat mal wieder den Rotstift gezückt und unsere letzte Online-Partie verrissen.</p>
<p><strong>1. Understand the system</strong></p>
<p>&#8220;Das Backgammon Brett setzt sich aus 24 Dreiecken zusammen -auch Zungen genannt. Gespielt wird mit 15 Spielsteinen pro Spieler&#8230;&#8221;</p>
<p>Wer einen Fehler finden möchte sollte sein Fach beherrschen. Dies bedeutet dass man als Fortgeschrittener mit Konzepten wie Duplication (Dopplung), Connectivity (Anschlussfähigkeit) oder Premature Burial (Verfrühtes Totstellen) -um nur einige zu nennen- vertraut sein sollte. Für den Anfänger reicht es vielleicht schon, dass er weiß, dass es wahrscheinlicher ist einen direkten Schuss zu treffen als einen indirekten.</p>
<p><strong>2. Make it fail</strong></p>
<p>Um dem Gehirn eine Chance zu geben zu begreifen, dass irgendwas an der gegebenen Position nicht so ist wie es scheint, ist es nützlich die Position mehrfach auszuspielen. Alle Superstars des Backgammon haben in den 70ger und 80ger Jahren zahllose Positionen per Hand &#8216;ausgerollt&#8217;. Bei Dopplerentscheidungen bietet es sich an eine Proposition zu spielen. Oder aber man nimmt sich einen der digitalen Backgammon Knechte und spielt die Position immer und immer wieder (Jellyfish bietet meines Wissens eine Art Rollout mit einem manuellen Spieler an). Meist braucht man gar nicht bis zum Ende zu spielen, es geht mehr darum ein Gespür dafür zu bekommen, wie sich diese Position in den nächsten Zügen entwickeln kann.</p>
<p>Leider macht einem der Würfel bei kleineren Fehlern oft einen Strich durch die Rechnung, aber eine Position wie die obige wird großen Eindruck auf die kleinen grauen Zellen machen.</p>
<p><strong>3. Quit thinking and look</strong></p>
<p>Eine kleine Grammatikübung: Man sage nicht &#8220;Es ist ein Pass, weil blablabla &#8221; sondern &#8220;blablabla und darum ist es ein Pass&#8221;</p>
<p>Meist ist es ein guter Plan erst einmal alle Informationen über eine Position zu sammeln, bevor man anfängt über den richtigen Zug nachzudenken. Die Wahrnehmung des Menschen ist selektiv und darum wird er z.B. wenn er Passen möchte schnell alle Faktoren so drehen, dass sie zur Theorie passen -wie in der obigen Position geschehen. Wer erst nur Informationen sammelt wird z.B. erkennen, dass er in obigen Position 62 Pips vorne ist! Ein riesen Vorteil! Außerdem habe ich als Schwarz die Chance mit einer 1 einen zweiten weißen Stein auf die Bar zu befördern. Nur 6-2 und 6-3 sichern für Weiß den Blot auf dem 4er-Punkt.</p>
<p><strong>4. Divide and conquer</strong></p>
<p>Eine Methode zum verstehen von bestimmten Stellungen, die oft empfohlen wird (z.B. <a href="http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1084" title="Backgammon Galore Forum Archiv">hier</a>) ist, der originalen Position durch kleine Änderungen auf die Schliche zu kommen. Nehmen wir z.B. den weißen Stein von der Bar und stellen ihn auf den schwarzen 6er-Punkt, ist es zwar immernoch kein Doppler, aber zumindest auch kein Beaver mehr. Gleiches gilt sogar noch, wenn wir den Stein von der Bar auf den weißen 6er-Punkt stellen! Der Stein auf der Bar scheint also eine gewisse Bedeutung zu haben, aber beim besten Willen nicht ausschlaggebend für die schlechte Equity von Weiß zu sein. Wie steht es mit dem Blot auf dem 4er-Punkt?  Selbst wenn man ihn auf dem 1er-Punkt sichert bleibt die Position ein Beaver für Schwarz! Was passiert, wenn wir das Board von Schwarz schwächen!? Ich verschiebe die drei schwarzen Steine vom 5er- auf den 1er-Punkt. Ergebnis: Noch immer kein Doppel. Also auch die Steine vom 4er-Punkt auf den Turm: Jetzt ist es ein Doppler und Take. Das Board ist also wichtig für Schwarz.</p>
<p>Nun weiß ich hoffentlich genug über die Position um sie richtig interpretieren zu können: Weiß hat &#8216;bloß&#8217; eine 5er-Prime und ist nicht Favorit diese ausbauen zu können. Schwarz ist im Rennen weit vorn. Weiß muss also mit allen Mitteln verhindern, dass Weiß über die Prime hüpft. Dazu muss Weiß eventuell lose schlagen. Solange aber Schwarz sein Board hält ist jeder Rückschuss eine mittlere Katastrophe. Während dem &#8216;Make it fail&#8217; schien es, dass der weiße Blot auf dem 4er-Punkt das große Problem sei, da Weiß oft zwei Steine auf die Bar bekommt. Das hat das &#8216;Divide and conquer&#8217; nicht bestätigt. Was sich aber bestätigt hat ist, dass Weiß oft doppelt verliert, weil das Rennen so aussichtslos ist.</p>
<p><strong>5. Change one thing at a time</strong></p>
<p>Die fünfte Regel ist eigentlich nur ein kleines &#8220;Achtung&#8221;- Schild hinter der vierten. Wenn man in der ursprünglichen Position mehrere Dinge gleichzeitig ändert, oder überhaupt zu große Änderungen durchführt, können sich daraus falsche Schlüsse ergeben. Sollten wir z.B. versuchen unsere Stellung dahingehend zu verändern beiden Spieler den gleichen Pipcount zu geben, müssen wir dabei so gravierende Änderungen vornehmen, dass sich hinterher eine Position ergibt, die weder etwas mit der Ausgangsposition zu tun hat, noch uns irgendwelche Aufschlüsse geben kann.</p>
<p><strong>6. Keep an audit trail</strong></p>
<p>Als erstes sollte man natürlich die Position, die Schwierigkeiten verursacht hat, aufmalen, damit man hinterher überhaupt die Möglichkeit hat sie richtig zu analysieren. Meist erinnert man sich ja später doch nur wo 13 der 15 Steine gestanden haben.</p>
<p>Außerdem ist es aber hilfreich während der einzelnen Phasen der Fehlersuche Notizen zu machen. So vergisst man keinen Aspekt, es fallen einem schneller Unstimmigkeiten auf, man muss den Pipcount nicht zum 10ten mal machen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und die Position prägt sich besser ein. Bei Bearoff Positionen z.B. ist sowieso Kopfrechnen und Handarbeit gefordert. Also Bleistift spitzen und Papier bereit halten&#8230;</p>
<p><strong>7. Check the plug</strong></p>
<p>Die Häufigsten Fehler im Backgammon sind nicht die, wo man sich zwischen den beiden besten Zügen entscheiden musste und den falschen gewählt hat, sondern die, wo man sich von zwei Zügen den besseren ausgesucht, dabei aber den dritten und besten Zug einfach übersehen hat (vgl. <a href="http://gammonline.com/members/Sep03/articles/burger.htm">&#8220;Avoiding Burger King&#8221;</a> by Kit Woolsey). Sogar Computern unterläuft dieser Fehler von Zeit zu Zeit, wie die Tatsache zeigt, dass Jeremy Paul Bagai in der ersten Ausgabe von <a href="http://www.hardyhuebener.de/biblio/bagai_classic_bg_revisited_2001.html">&#8220;Classic Backgammon Revisited&#8221;</a> in Position #80 den besten Zug nicht mit &#8216;ausrollte&#8217; da dieser laut 3-ply Analyse ein 0.134 Fehler ist. Erst ein Rollout, das diesen Zug einschloss, bewies das Gegenteil.  Im Spiel bedeutet also &#8220;Check the plug&#8221;: Sieh zu, dass du nichts übersiehst!</p>
<p>In der nachträglichen Analyse bedeutet &#8220;Check the plug&#8221; vor allem: Wenn du die Welt nicht mehr verstehst, kontrolliere mal deine Rollout-Einstellungen. Du willst wissen, ob Schwarz taken kann, aber das Rollout ergibt einen Beaver? Damit Schwarz taken kann, muss Weiß am Zug sein und nicht andersherum!?</p>
<p><strong>8. Get a fresh view</strong></p>
<p>Bei Positionen, die sich einem partout nicht erschließen, hilft es oft mal eine Nacht drüber zu schlafen. Oder man fragt mal einen Experten (z.B. auf <a href="http://groups.google.com/group/rec.games.backgammon/topics?lnk=gschg">rec.games.backgammon</a>). Ich glaube, dass es auch beim Backgammon eine Art des aus dem Sport bekannten Übertrainings gibt: Irgendwann sieht man das Spiel vor lauter Steinen nicht mehr&#8230;</p>
<p><strong>9. If you don&#8217;t fix it, it ain&#8217;t fixed</strong></p>
<p>Der Lernprozess lässt sich beim Backgammon -simplifizierend- in drei Stufen teilen (vgl. <a href="http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+553">&#8220;Three steps to better play&#8221;</a>):</p>
<ul>
<li>Einen Fehler bemerken</li>
<li>Den Fehler verstehen</li>
<li>Aufhören diesen Fehler zu machen</li>
</ul>
<p>Regel 9 bezieht sich auf die dritte Stuffe und besagt, dass wenn ich mir nicht sicher bin, dass ich meinen Fehler verstanden habe, ich ihn meistens <em>nicht</em> verstanden habe und dass es eben nicht beim bloßen Verständnis bleiben darf, sondern ich aus der Erkenntnis Konsequenzen ziehen muss. Das ist allerdings schon wieder ein neuer Artikel&#8230;</p>
<p>Im Übrigen würde ich zu den drei Stufen noch eine nullte hinzufügen wollen: Einen Fehler machen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier das Ergebnis des Rollouts:</p>
<table class="cubedecision">
<tr>
<th colspan="4" class="cubedecisionheader">Doppler-Entscheidung</th>
</tr>
<tr>
<td colspan="2"><span class="cubeply">Rollout cubeless equity</span></td>
<td>-0.105</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4">Gewinnerwartungen mit Doppler:</td>
</tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Kein Doppel</td>
<td class="cubeequity">+0.126</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Doppel, Aufgabe</td>
<td class="cubeequity">+1.000</td>
<td>+0.874</td>
</tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Doppel, Annahme</td>
<td class="cubeequity">-0.360</td>
<td>-0.486</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">Richtige Doppler-Aktion:</td>
<td colspan="2" class="cubeaction">Kein Doppel, Beaver (35.8%)</td>
</tr>
</table>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/graswurzelbackgammon.wordpress.com/5/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=graswurzel-backgammon.org&amp;blog=1178631&amp;post=5&amp;subd=graswurzelbackgammon&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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