Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Backgammon’ Category

XG Mobile

XG Mobile

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass mit BGBlitz2Go und XG Mobile zwei spielstarke Backgammon-Programme den Sprung aufs Handy geschafft haben. Wo die meisten mobilen Spielpartner auf Würfelmanipulation setzen, um dem Gegner aus Fleisch und Blut Paroli bieten zu können, haben diese beiden Kandidaten ihre Neuronalen Netze huckepack vom PC mit in die Appwelt getragen.
(mehr …)

Advertisements

Read Full Post »

Im letzten Artikel drehte sich alles um das Herz. Diesmal geht es um das „sich im Kopf befindende“ (altgriechisch ἐγκέφαλον) ­– kurz: das Hirn. Zum Aufwärmen gleich eine leichte, sommerliche Rechenaufgabe:

Ein Zeitungskiosk am Strand von Norderney verkauft ein hölzernes Strandtennis-Set bestehend aus zwei Schlägern und einem Ball für 11€. Man kann Ball und Schläger auch getrennt erwerben, ohne dass sich der Gesamtpreis ändert. Die Schläger kosten zusammen 10€ mehr als der Ball. Wie teuer ist der Ball?

Noch eine Aufwärmübung gefällig? Wir bleiben dem ländlichen Ostfriesland treu. Bitte laut vorlesen: „Knilch, Knilch, Knilch“ Was trinkt die Kuh?

(mehr …)

Read Full Post »

Statistiken sind doch etwas Feines. Ein riesen Haufen Zahlen in ein Diagramm gegossen und es ergibt sich ein Bild, dessen Aussage wir in Sekundenschnelle erfassen können. Und dann die Poesie der Korrelation:

Glaubt der Betrachter beim ersten Hinsehen noch auf zwei Zackenwälder ohne jede Ähnlichkeit zu blicken, so deucht ihm schon nach wenigen Augenblicken eine mystische Verwandtschaft.

(mehr …)

Read Full Post »

Anscheinend wird es unter Studenten gerade zur Mode, Schnelllesetechniken zu erlernen. Ist das der erste Schritt zur globalen Verdummung oder werden wir nun alle zu Selfmade-Savants?

Der Titel der Bibel des Schnelllesens von Tony Buzan lautet: „Speed Reading. Schneller lesen – mehr verstehen – besser behalten.“ Nun mal langsam! Das klingt doch etwas paradox: Warum sollte man mehr verstehen, wenn man schneller liest?

Nun, ähnlich wie eine gewisse Mindestgeschwindigkeit beim Fahrradfahren die Umkippequity verringert, hält ein höheres Tempo beim Lesen die Gedanken in der Spur. Bei niedrigen Lesegeschwindigkeiten sind die grauen Zellen schnell unterfordert und schweifen ab.

(mehr …)

Read Full Post »

3 + 1 = 5 ist eine grundlegende Rechenoperationen im Backgammon. Wer in der Eröffnung mit 3–1 nicht den 5-Punkt macht, muss sich nicht wundern, wenn die Software anfängt zu weinen. Aber gilt das immer? Wie heißt es so schön bei Asterix:

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Gibt es also vielleicht Situationen, in denen es falsch ist den 5-Punkt zu machen? Laufen da vielleicht ein paar Gallier auf dem Brett herum und sorgen mit etwas Zaubertrank dafür, dass 3 + 1 eben doch nicht 5 ist?

(mehr …)

Read Full Post »

Die Bedeutung der Adelsgeschlechter nimmt immer mehr ab. So auch die des Pipcounts bzw. der Fähigkeit diesen im Spiel zügig und genau zu ermitteln. Verwöhnt von der Pipcount Anzeige beim Online Spiel oder dem Trainining mit Backgammon Software, verzichten viele Spieler live auf diese Information oder begnügen sich mit einer groben Einschätzung (vgl. „Ein fauler Count“). Und wenn der alte Graf dann doch einmal geweckt werden muss, dauert es eine ganze Weile bis er sich gesammelt hat.

Der Stammbaum des Pipcounts ist einigermaßen umfangreich: Cluster Count, Quadrant Crossover Count, Half Crossover Count, Naccel Count, … I Lost Count. Was selten berücksichtigt wird, ist, dass man je nach Position anders zählen kann. Z.B. zähle ich ein Rennen anders als ein Haltespiel. Im Rennen benötige ich neben der Differenz der Pipcounts auch die absolute Länge des Rennens um meine Schlüsse für Doppleraktionen etc. ziehen zu können. Im Haltespiel ist das nebensächlich. Mir reicht zu wissen, ob mein Vorsprung größer als 20 Pips ist um eine gute Dopplerentscheidung treffen zu können. Es gilt also zu unterscheiden zwischen relativem und absolutem sowie genauem und ungenauem Pipcount.

(mehr …)

Read Full Post »

Man kann es nicht anders sagen: Computer spielen heutzutage ganz passabel Backgammon – um nicht zu sagen „perfekt“. Perfekt spielen sie aber nur gegen einen perfekten Gegner. Der armselige Mensch hat die Schwäche Fehler zu machen. Der armselige Mensch hat aber auch die Stärke die Schwächen des noch armseligeren Menschen für sich nutzen zu können. Dazu als Beispiel eine viel diskutierte Position aus dem Match zweier ganz und gar nicht armseliger Menschen, dem Weltmeisterschaftsfinale von 2009. Am Brett der Weltmeister von 2008, Lars „Trabbi“ Trabolt aus Dänemark, und der amtierende Weltmeister, Masayuki „Mochy“ Mochizuki aus Japan:

Der Spielstand ist: Lars Trabolt 14, Masayuki Mochizuki 21 (Match auf 25 Punkte)

Mochy (Schwarz) am Wurf. Doppleraktion?

+-24-23-22-21-20-19-+---+-18-17-16-15-14-13-+
|  '  ' 2X 1X 2O 3X |   | 2X 2X  '  '  ' 3O |
|                   | 1X|                   |
|                   | 1 |                   |
| 2O  ' 1O 1X  ' 3O |   | 1O 3O  '  '  ' 3X |
+--1--2--3--4--5--6-+---+--7--8--9-10-11-12-+

Pipcounts: Lars Trabolt 143, Masayuki Mochizuki 133
Position ID: LLfBAUIT18EBAw Match ID: cAkgA+AAqAAA

(mehr …)

Read Full Post »

Older Posts »