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Archive for the ‘Bücher’ Category

Anscheinend wird es unter Studenten gerade zur Mode, Schnelllesetechniken zu erlernen. Ist das der erste Schritt zur globalen Verdummung oder werden wir nun alle zu Selfmade-Savants?

Der Titel der Bibel des Schnelllesens von Tony Buzan lautet: „Speed Reading. Schneller lesen – mehr verstehen – besser behalten.“ Nun mal langsam! Das klingt doch etwas paradox: Warum sollte man mehr verstehen, wenn man schneller liest?

Nun, ähnlich wie eine gewisse Mindestgeschwindigkeit beim Fahrradfahren die Umkippequity verringert, hält ein höheres Tempo beim Lesen die Gedanken in der Spur. Bei niedrigen Lesegeschwindigkeiten sind die grauen Zellen schnell unterfordert und schweifen ab.

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Eigentlich will ich diesen Artikel schon seit einer Ewigkeit schreiben, aber ich war wohl immer zu faul. Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann sind Sie also auch kein Fan von Pipcount und Co? Anstatt gar keinen Pipcount zu machen, könnten Sie mal versuchen Halbwürfe zu zählen:

Position 1: Einteilung in Sektoren nach Halbwürfen

Wir nehmen an, dass der Spieler, der als Erster seine Steine im Heimfeld versammelt hat, anschließend das Rennen gewinnen wird. Diese Annahme wird dann falsch, wenn die Verteilung der Steine im Heimfeld bei den Spielern sehr unterschiedlich ist. Bei langen (und das sind die anstrengenden) Pipcounts ist das aber noch nicht absehbar und spielt darum keine Rolle.

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Wie viel Sex gehört in ein Backgammon Buch? Ob Mike Corbetts Histörchen in „Backgammon Problems“* gefallen oder nicht, ist wohl dem Gusto des einsamen Lesers überlassen. Lerntheoretisch sind sie sicher hilfreich, denn sie verbinden abstakten Stoff mit konkreten Bildern und machen die Inhalte besser merkbar.

Zum Backgammon: Mike Corbetts Buch ist eine ausgedehnte Lehrstunde… für Snowie. In jeder Position des Buches kommt Snowie in seiner 3-Ply Evaluation zu einer falschen Bewertung der besten Züge. Anschließend werden die Konzepte erläutert, die man benötigt um den besten Zug, der mit Hilfe eines Rollouts verifiziert wurde, zu finden. Manche Positionen sind für den fortgeschrittenen Spieler sehr einfach zu durchschauen, andere sind für Mensch und Maschine gleichermaßen schwierig zu analysieren. Das Prinzip ist erfrischend, weil Lehrer und Schüler einmal die Rollen tauschen.

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Nein, das Format des Buches „The Backgammon Encyclopedia“* von Kit Woolsey erinnert nicht im Entferntesten an die 12 Bände Brockhaus, die schon so manches Ikea Regal in die Knie gezwungen haben. Als das 124 Seiten starke Heft vor einigen Monaten in meinem Briefkasten lag, war ich etwas enttäuscht. Aber das Wichtigste steht ja bekanntlich im Kleingedruckten und dieses Buch ist 124 Seiten Kleingedrucktes!

In 9 Kapiteln und über 200 Referenzpositionen behandelt Kit Woolsey alle Standardsituationen in denen der Dopplerwürfel eine Rolle spielt (Blitz, Holding Game, Anchor Game, Priming Game, Backgame uvm.). Jedes Positionsdiagramm ist mit den Ergebnissen des Rollouts und Woolsey’s verständlicher Analyse versehen. Aber was bringt diese Informationsflut, wenn nichts davon hängen bleibt? Wenig! Darum müssen wir das Netz enger stricken…

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