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Archive for the ‘Chouette’ Category

Im letzten Artikel drehte sich alles um das Herz. Diesmal geht es um das „sich im Kopf befindende“ (altgriechisch ἐγκέφαλον) ­– kurz: das Hirn. Zum Aufwärmen gleich eine leichte, sommerliche Rechenaufgabe:

Ein Zeitungskiosk am Strand von Norderney verkauft ein hölzernes Strandtennis-Set bestehend aus zwei Schlägern und einem Ball für 11€. Man kann Ball und Schläger auch getrennt erwerben, ohne dass sich der Gesamtpreis ändert. Die Schläger kosten zusammen 10€ mehr als der Ball. Wie teuer ist der Ball?

Noch eine Aufwärmübung gefällig? Wir bleiben dem ländlichen Ostfriesland treu. Bitte laut vorlesen: „Knilch, Knilch, Knilch“ Was trinkt die Kuh?

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Man lernt doch nie aus: Eigentlich war ich mir sicher so ziemlich alle Chouette Variationen, die sich auf unserem Planeten tummeln, zu kennen. Pustekuchen! Dank einiger Einträge im Forum Archiv der Backgammon Galore
und vor allem Dank der ausführlichen Erläuterungen von David Levy auf rec.games.backgammon, gehört nun auch die mir bis dato völlig unbekannte „Interlocking Chouette“ zum Repertoire. Aber eins nach dem anderen…

Nachdem ich in Chouette I die Regeln besprochen habe, wie wir sie in unserer Chouette praktizieren, möchte ich nun alle erdenklichen Abwandlungen und Variationen vorstellen. Da man wirklich sehr viele verschiedene Regeln vereinbaren kann, sind die Erläuterungen eventuell an einigen Stellen etwas knapp geraten. Ich beantworte aber gerne Nachfragen. Sollte jemandem noch die ein oder andere nicht aufgeführte Regeloption einfallen, bin ich schwer interessiert. Auch Kommentare und Korrekturen sind willkommen.

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Chouette I

Obwohl es in der Backgammon Welt ja durchaus üblich ist, dass Autoren nur bis 1 zählen können (so gibt es z.B. von „The Backgammon Encyclopedia“ von Kit Woolsey und „Der Verdopplungswürfel im Backgammon“ von Jeff Ward jeweils nur einen ersten Band), soll dieser Artikel eine Ausnahme darstellen. Der I wird eine II folgen! (Das haben sie alle geglaubt 😀 !)

Der erste Teil soll eine Einführung in das Chouette Spiel sein. Dabei werde ich stur die Regeln vorstellen, wie sie in meiner Chouette praktiziert werden und die ich gut und fair finde. Im zweiten Teil soll es darum gehen Variationen vorzustellen. Bevor man sich einer Chouette anschließt, sollte man sich sehr genau informieren, nach welchen Regeln gespielt wird. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
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Holen Sie es sich jetzt! 😉 Auch unter den erfahrenen Spielern ist die „Extra“ – Regel eher unbekannt. Aber gerade in der Chouette hat sie sich als durchaus sinnvoll erwiesen. Und so geht’s:

1. Das Extra im Money Game

Wenn Spieler A (Alice) doppelt und Spieler B (Bob) den Würfel annimmt, hat Alice die Möglichkeit Bob ein Extra zu geben, d.h. Bob einen zweiten (extra) Dopplerwürfel zu geben. Dieser zweite Würfel hat den gleichen Wert wie der erste. Im Gegenzug muss Alice Bob den Ausgangswert des Würfels in Punkten überweisen.

Beispiel: Der Würfel liegt in der Mitte auf 1. Alice doppelt auf 2. Bob nimmt den Würfel an. Alice gibt Bob einen zweiten Würfel auf 2 und überweist ihm einen Punkt.

Der Einfachheit halber kann Alice auch Bob auffordern den ursprünglichen Würfel zu Beavern und ihm dafür einen Punkt überweisen. Das Ergebnis ist das gleiche.

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Man möchte meinen es wäre an diesem Abend der Zigarettenqualm gewesen, der unsere Chouette dermaßen vernebelt hatte, dass sich drei Viertel der Anwesenden den gröbsten Blunder des Jahres leisteten. Dabei war die Position so einfach zu durchschauen:

+-13-14-15-16-17-18-+---+-19-20-21-22-23-24-+
|  '  '  ' 2X 2X 2X |   | 2X 2X 1X 1O  ' 1X |
|                   | 1X|                   |
|        [2]       |   |                  |
| 2X  '  '  '  '  ' |   |  ' 3O 2O 4O 2O 3O |
+-12-11-10--9--8--7-+---+--6--5--4--3--2--1-+

Pipcounts: Box 126, Team 64
Position ID: t7cDAAjRtg0DQA Match ID: MBkAAAAAAAAA

Ein Dreierpasch im falschen Augenblick hat dem Team (Schwarz) das Board zerstört. Der letzte Mann der schwarzen Armee ist hoffnungslos abgeschnitten und der Kapitän muss eine 1-6 würfeln, bevor die Box, die am Zug ist, mit einer einfachen 6 hereinkommt und das Zepter in die Hand nimmt. Weiß hält noch den Midpoint und hat somit die Außenfeldkontrolle. Sollte Schwarz nicht bald über die Prime hüpfen können, wird sein Board zu einem lächerlichen Türmchen zusammenschrumpfen. Weiß doppelt selbstverständlich und Schwarz passt!?

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