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Archive for the ‘Lernen’ Category

Legen Sie sich schon mal den Besteckkasten zurecht: Jetzt wird seziert! In „Debugging Backgammon“ haben wir gesehen, wie man eine Position zerpflückt. Nun ist es Zeit ein ganzes Match in seine Bestandteile zu zerlegen.

Der übliche Verlauf einer Matchanalyse ist: Match Datei importieren, vom Programm analysieren lassen, Fehlerrate anschauen, schlimmsten Blunder anschauen, mit der flachen Hand gegen die Stirn schlagen und nächstes Match beginnen. Ich möchte hier einen effektiveren Weg vorstellen.

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Backgammon Steno

Sie gehören auch zu den Menschen, die ein 25 Punkte Match noch Wochen später Zug für Zug aus dem Gedächtnis aufschreiben können? Dann gehören Sie zu den 0,01%, die dringend einen Seelsorger von Mensa oder Triple Nine aufsuchen sollten. Ansonsten lesen Sie weiter.

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Wie viel Sex gehört in ein Backgammon Buch? Ob Mike Corbetts Histörchen in „Backgammon Problems“* gefallen oder nicht, ist wohl dem Gusto des einsamen Lesers überlassen. Lerntheoretisch sind sie sicher hilfreich, denn sie verbinden abstakten Stoff mit konkreten Bildern und machen die Inhalte besser merkbar.

Zum Backgammon: Mike Corbetts Buch ist eine ausgedehnte Lehrstunde… für Snowie. In jeder Position des Buches kommt Snowie in seiner 3-Ply Evaluation zu einer falschen Bewertung der besten Züge. Anschließend werden die Konzepte erläutert, die man benötigt um den besten Zug, der mit Hilfe eines Rollouts verifiziert wurde, zu finden. Manche Positionen sind für den fortgeschrittenen Spieler sehr einfach zu durchschauen, andere sind für Mensch und Maschine gleichermaßen schwierig zu analysieren. Das Prinzip ist erfrischend, weil Lehrer und Schüler einmal die Rollen tauschen.

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Wenn Sie die ‚Bibel des Backgammon‘ von Paul Magriel aufschlagen, werden Sie dort keine Abkürzungen, wie etwa „Mat. 16,26“ finden, denn sie geht nur auf einen einzigen ‚Evangelisten‘ zurück: X-22. Wofür aber steht „X-22“? Wer hat sich dieses Kürzel unter dem Paul Magriel auf allen Turnieren dieser Welt geführt wird, ausgedacht?

Die Lösung dieses Rätsels haben wir Cris Bray* zu verdanken: Um sich mit den Besonderheiten des Matchplays vertraut zu machen, veranstaltete Paul Magriel ein Turnier mit 64 Teilnehmern, die er mit X-1 bis X-64 bezeichnete. 64 fiktive Teilnehmer, denn tatsächlich war er selbst der einzige, der die Würfel warf und die Spielsteine bewegte. Man kann sich schon denken, dass so ein Turnier eine Weile dauert. Jedenfalls ging am Ende aus einem spannenden Finalmatch mit X-34, X-22 als Sieger hervor. Und weil sie nicht gestorben sind, würfeln sie noch heute…

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Sie ist Teil jedes Western Films: Die kritische halbe Sekunde, die der Gute schneller ziehen muss, um dem feigen Gegenüber, dessen Hand natürlich als erste zum Holster schnellt, zuvorzukommen und ihm eine Kugel zwischen die Rippen zu jagen. Sieger ist, wer zuletzt zieht und zuerst trifft. Es ist klar worum es geht: Die Reaktionszeit!

Weniger klar dürfte sein, was die Reaktionszeit mit dem Backgammon zu tun hat!? Nun, die Reaktionszeit ist eigentlich die Zeit zwischen Reiz und Reaktion. Man stelle sich vor, Iwan Pawlow hätte seinem Hund Futter gegeben und eine halbe Stunde später die Glocke läuten lassen. Hätte dieser dabei etwas gelernt? Nein! Damit das Gehirn Reiz und Reaktion miteinander verbindet, sollte nur etwa eine halbe Sekunde dazwischen liegen*.

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Nein, das Format des Buches „The Backgammon Encyclopedia“* von Kit Woolsey erinnert nicht im Entferntesten an die 12 Bände Brockhaus, die schon so manches Ikea Regal in die Knie gezwungen haben. Als das 124 Seiten starke Heft vor einigen Monaten in meinem Briefkasten lag, war ich etwas enttäuscht. Aber das Wichtigste steht ja bekanntlich im Kleingedruckten und dieses Buch ist 124 Seiten Kleingedrucktes!

In 9 Kapiteln und über 200 Referenzpositionen behandelt Kit Woolsey alle Standardsituationen in denen der Dopplerwürfel eine Rolle spielt (Blitz, Holding Game, Anchor Game, Priming Game, Backgame uvm.). Jedes Positionsdiagramm ist mit den Ergebnissen des Rollouts und Woolsey’s verständlicher Analyse versehen. Aber was bringt diese Informationsflut, wenn nichts davon hängen bleibt? Wenig! Darum müssen wir das Netz enger stricken…

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Man möchte meinen es wäre an diesem Abend der Zigarettenqualm gewesen, der unsere Chouette dermaßen vernebelt hatte, dass sich drei Viertel der Anwesenden den gröbsten Blunder des Jahres leisteten. Dabei war die Position so einfach zu durchschauen:

+-13-14-15-16-17-18-+---+-19-20-21-22-23-24-+
|  '  '  ' 2X 2X 2X |   | 2X 2X 1X 1O  ' 1X |
|                   | 1X|                   |
|        [2]       |   |                  |
| 2X  '  '  '  '  ' |   |  ' 3O 2O 4O 2O 3O |
+-12-11-10--9--8--7-+---+--6--5--4--3--2--1-+

Pipcounts: Box 126, Team 64
Position ID: t7cDAAjRtg0DQA Match ID: MBkAAAAAAAAA

Ein Dreierpasch im falschen Augenblick hat dem Team (Schwarz) das Board zerstört. Der letzte Mann der schwarzen Armee ist hoffnungslos abgeschnitten und der Kapitän muss eine 1-6 würfeln, bevor die Box, die am Zug ist, mit einer einfachen 6 hereinkommt und das Zepter in die Hand nimmt. Weiß hält noch den Midpoint und hat somit die Außenfeldkontrolle. Sollte Schwarz nicht bald über die Prime hüpfen können, wird sein Board zu einem lächerlichen Türmchen zusammenschrumpfen. Weiß doppelt selbstverständlich und Schwarz passt!?

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